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Neben den unzähligen Handy- und Smartphone-Tarifen mit Vertragsbindung gibt es ebenso viele wie unterschiedliche Prepaid-Tarife, die kein Vertrag erfordern. Prepaidtarife sind fast überall erhältlich. Sogar größere Supermarktketten bieten eigene Prepaid-Simkarten an, die sich in ihrer Leistung mit den etablierten Mobilfunkanbietern durchaus messen können. Oftmals sind die kleineren Anbieter solcher Simkarten jedoch in weniger stark ausgebauten Netzen zu finden, was sich jedoch in Ballungsgebieten selten als Problem darstellt. Da es so unzählige Anbieter und Tarife bei Prepaid-Tarifen gibt, wollen wir einmal zeigen, was man auf jeden Fall beachten sollte.

Leistungen bei Prepaid-Tarifen

Ein oft genannter Nachteil bei Prepaid-SIMs ist, dass sie mit der Leistung von Vertragstarifen nicht mithalten können. Dies kann jedoch nicht einfach pauschal gesagt werden, da es auch bei Prepaid durchaus sehr gute Angebote mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis gibt. So unterscheiden sich die meisten Prepaid-Tarife von normalen Verträgen hauptsächlich darin, dass teure Leistungen wie LTE mit hohem Granatenvolumen bei Prepaid meist etwas teurer ist. Jedoch kann es nach einem Urlaub beispielsweise nicht passieren, dass am Ende des Monats eine hohe Rechnung auf einen zukommt, weil man teure Roaming-Gebühren zahlen muss, oder zu viel in falsche Netze telefoniert hat. Ist das Guthaben aufgebraucht, kann lediglich nicht mehr telefoniert oder können keine SMS mehr verschickt werden. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass man sich ganz nach Bedarf zusätzliche Leistungen hinzu buchen oder abbestellen kann. Damit sind Prepaid-Tarife die flexibelsten Tarife auf dem Markt. Egal ob eine mobile Datenflatrate für nur einen Tag oder das Buchen von Auslandsfunktionen kurz vor dem Urlaub – bei den meisten Anbietern bleibt kein Wunsch offen.

Automatisches Aufladen von Prepaid-Karten

Viele begründen einen Vertragstarif damit, dass sie sich nicht um das Aufladen von Guthaben kümmern müssen oder keinen Gedanken daran verschwenden wollen, ob die Freiminuten aufgebraucht ist und dann nicht mehr telefoniert werden kann. Jedoch haben die Anbieter diese Problematik längst erkannt und bieten Automatische Aufladungen mit einer direkten Abbuchung via Paypal oder direkt vom Konto an. So kann man sich immer sicher sein, dass genügend Guthaben verfügbar ist, um eine gewählte Option automatisch verlängern zu lassen. Weiter gibt es bei den Prepaid-Tarifen ebenso Allnet-Flatrates und SMS-Flatrates in alle Netze, sowie große Datentarife für Tablets oder Surfsticks, wie bei den oft teuren Verträgen auch. Diese werden ebenso monatlich weitergeführt, sofern genügend Guthaben vorhanden ist – hier greift dafür die genannte, automatische Aufladung. Damit unterscheidet sich die Prepaid-SIM hier kaum von einem Handyvertrag, ist jedoch jederzeit voll flexibel.

Prepaid benötigt keine Vertragsdaten

Oft kennt man Prepaid-Handys aus Filmen oder Serien als Wegwerf-Handys. Dies liegt daran, dass man für den Erwerb einer Prepaid-Karte in der Regel keine persönlichen Informationen, wie bei einem Vertrag, angeben muss und bleibt somit anonym. Das bedeutet auch, dass anders als bei festen Verträgen, keine Schufa-Abfragen durchgeführt werden. Daher ist es ohne Weiteres möglich, trotz negativer Schufa ein Handytarif der Wahl zu buchen. Ein nicht Zustandekommen eines Vertrags nach einer Schufa-Abfrage kann für Kreditgeber oder anderen Vertragsanbietern ein negatives Zeichen sein. Daher ist es immer ratsam, möglichst wenig Schufa-Abfragen zu generieren. Hier haben Prepaid-Tarife einen klaren Vorteil.

Für wen sind Prepaid-Tarife am besten geeignet?

Die häufigsten Nutzer von Prepaid-Karten sind vor allem Jugendliche. Da sie meistens noch kein regelmäßiges Einkommen haben oder noch keine Verträge abschließen können oder wollen, nutzen sie Prepaid-Tarife, um dennoch mit ihren Freunden und Eltern in Kontakt sein zu können. Viele Eltern setzen auch auf Handys für ihre Kinder, damit diese im Notfall erreichbar sind oder die Eltern erreichen können. Auch hier eignen sich Prepaid-Handys sehr gut, da einmal aufgeladen keine weitere Kosten für die SIM-Karte anfallen und das Guthaben bestehen bleibt, solange keine besonderen Datentarife oder Ähnliches gebucht worden sind. In einem solchen Fall fallen oft jedoch hohe Minutengebühren bei Telefonaten an. Daher ist es immer ratsam, bei häufigen Gebrauch eine entsprechende Leistungsoption hinzu zu buchen.

Ein weiterer, häufiger Einsatzzweck von Prepaid-Tarifen sind Notfall-Handys. Diese liegen meist im Handschuhfach des Autos oder an einem festen Ort im Haus und dienen als Notfallgerät, falls kein reguläres Telefon oder Handy zur Verfügung steht. Es gilt jedoch zu beachten, dass die meisten Prepaid-Handys alle zwei Jahre mindestens einmal aufgeladen werden müssen, da die Karte sonst deaktiviert werden kann. Hier ist es wichtig, die jeweiligen Tarifdetails genau zu studieren.

Prepaid-Datentarife

Ebenfalls sehr nützlich sind besondere Datentarife auf Prepaid-Basis. Sie können in Kombination mit einem Surfstick als Ausweichmöglichkeit dienen, falls Zuhause oder im Büro das Internet ausgefallen ist, jedoch das Internet dringend benötigt wird. Wie auch Notfall-Handys kommen solche Datentarife nur sehr selten zum Einsatz, verbrauchen aber bei Nichtbenutzung in der Regel kein Guthaben. Hier ist jedoch zu beachten, dass es unterschiedliche Tarife gibt. Zum einen gibt es monatliche Datentarife, bei denen pro Monat die Leistung vom Guthaben abgebucht wird. Weiter gibt es Tarife, bei denen nur nach verbrauchtem Datenvolumen in Megabyte etwas vom Guthaben abgezogen wird. Hier gilt zu beachten, um welche Art von Prepaid-Datentarif es sich handelt.